Probenvorbereitung

Für die systematische Untersuchung von Probenmaterial wie Boden, Fels, Beton, Asphalt, Geotextilien, etc. sind einheitliche und standardisierte Dimensionen und Aufbereitungsmethoden die Voraussetzung von Vergleichbarkeit und Reproduzierbarkeit der im Versuch gemessenen Werte. Im Bereich der Geotechnik gelten neben den Probenanforderungen in den einzelnen Prüfvorschriften u.a. folgende Normen: DIN 4021, DIN 4022-3, TP BF-StB A2, DIN 1996-2/3/4/20, TP Asphalt-StB T27, DIN 1048, EN 196-7.

 

Die im Gelände aus Bohrungen und Stechzylindern gewonnenen Bodenproben müssen mit Hilfe von Auspressgeräten, Ausstechformen und Schneiden auf eine normierte Probengröße gebracht werden.

 

Schüttgut, Aggregate, granulare Stoffe und Lockermaterial jeglicher Art werden mit Teilungskreuzen und Riffel-Teilern in gleichgroße Mengenanteile aufgeteilt. Mit Rühr‑, Knet-, und Schüttelmischern werden homogene Substrate hergestellt.

 

Feste Stoffe aus Gestein, Beton, Asphalt werden mit elektromechanischen und hydraulischen Bohr-, Schneid- und Fräsgeräten auf die passende Form gebracht. Dazu stehen verschiedene Bohrkronen, Schleif- und Trennscheiben zur Verfügung.   Für die Materialaufbereitung und Zerkleinerung dienen Backenbrecher im Groben und Pulvermühlen im Feinen. Mit Labormischern werden Suspensionen dispergiert.  

 

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