Drucksteuerungen

Drucksteuerungen werden für verschiedene geotechnische Prüfungen wie z.B. Durchlässigkeitsversuche oder Triaxialversuche benötigt. Man kann Drucksteuerungen auch mit Hilfe spezieller Triaxial-Zellen über einen pneumatischen Stempel oder mit der ROWE-Zelle bei Ödometerversuchen zur Erzeugung der axialen Normalkraft verwenden. Man unterscheidet Drucksteuerungen nach der Art der Druckerzeugung, bzw. -regulierung:

 

 

Manuell

Der Versorgungsdruck wird durch einen Kompressor erzeugt. Über eine Schalttafel können die für den jeweiligen Versuch benötigten Arbeitsdrücke manuell einjustiert und auf Büretten geleitet werden, wo der Luftdruck auf eine Wassersäule übertragen wird. Die Volumenänderung während des Versuches kann an der Bürette abgelesen werden.

Mit Hilfe einer Handpumpe und einem Druckübersetzer können statische hydraulische Drücke bis zu 700 bar manuell erzeugt werden. Diese Geräte kommen unter anderem in der Felsmechanik in Verbindung mit Hoekzellen und Felsschergeräten zum Einsatz.

Elektropneumatisch

Der von einem externen Kompressor erzeugte Versorgungsdruck wird durch ein elektronisches Steuergerät (z.B. APC) auf Arbeitsdruckniveau eingeregelt und je nach Bedarf auf einen Medienwandler, eine Messbürette oder einen Druckstempel gegeben.

 

 

 

 

 

Elektromechanisch

Ein durch einen Elektromotor angetriebener Kolben erzeugt über einem Druckzylinder einen statischen Arbeitsdruck. Ein solches Gerät kann neben den Druck auch die Volumenveränderung digital messen und auch andere Medien als Wasser bzw. Öl, wie z.B. Luft direkt komprimieren.

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